Kamera und Foto Apps für Smartphones

Published On 23. Mai 2016 » 773 Views» By Olszene » Allgemein, Technik

Es gibt mittlerweile immer mehr Kamera-Apps für Smartphones um die Fotos nach zu bearbeiten. Wir haben euch eine kleine Auswahl von interessanten Apps zusammengestellt.

lightroomAdobe Photoshop Lightroom

Lightroom ist schon seit geraumer Zeit für Android verfügbar, doch entfaltet es erst jetzt seine gesamte Stärke. Endlich könnt Ihr auch ohne ein Konto in der Adobe Creative Cloud die Foto-App in vollem Umfang nutzen. Lediglich die Synchronisierung Eurer Fotos über die Adobe-Dienste erfordert dann ein Konto.

Wenn Ihr die Bildbearbeitungs-App startet, werden Euch zunächst keine Bilder angezeigt. Der erste Schritt muss also sein, dass Ihr die bisherigen Galeriebilder zu Lightroom hinzufügt. Anschließend sind diese auch in der Lightroom-Sammlung zu sehen. Die Möglichkeiten zur manuellen oder Preset-basierten Nachbearbeitung sind zahlreich. Bemerkenswert ist auch die Unterstützung für Rohdaten-Bilder. Hier werden nur die Formate DNG und RW2 verwendet, nicht aber das ebenfalls gebräuchliche CR2.

Die Filter und Dreh- sowie Beschneidungs-Werkzeuge sind vielfältig und gut zu erreichen. Jedoch dauert das Übernehmen der Effekte mitunter sehr lange. Über zehn Sekunden Starre sind keine Seltenheit. Ein flinkes Nachbessern vieler Bilder wird so nur mit sehr schneller Hardware möglich.

 

candycameraCandy Camera

Candy Camera bietet sehr viele Filter und sogar Sticker, mit denen Ihr Eure Fotos schmücken könnt. Dabei ist die App komplett kostenlos und die Werbungen hält sich hier wirklich in Grenzen. Wo jedoch kaum Grenzen gesetzt sind, ist die Möglichkeit, unter anderem Hautunreinheiten zu beseitigen oder Flächen auf dem Bild auszupixeln. Das Repertoire an Bearbeitungsmöglickeiten ist erstaunlich und es freut mich, dass man nicht mit Werbung bombardiert wird, sondern diese nur als kleines Symbol im oberen Rahmen sieht. Neben Standard-Filtern ergänzen Selfie-Filter das bereits große Sortiment. Cool sind vor allem die Effekte, so dass selbst Fotos im Büro oder bei bewölktem Himmel wie unter der Sonne geknipst wirken. Hunderte von Stickern runden das Ganze ab und sorgen für ein bisschen mehr Spaß. Ihr solltet die App auf jeden Fall einmal ausprobieren.

 

facetuneFacetune

Facetune (kostet aktuell 3,99 Euro) ist eine Bildbearbeitungs-App, mit der Ihr Eure Selfies und andere Bilder schöner machen könnt. Ob nun Pickel, Hautfalten oder dunkle Ringe unter den Augen: zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten werden von der Facetune-App geboten. Auch bei nicht so perfektem Lächeln oder verfärbten Zähnen darf retuschiert werden. Wer den Bildmotiven einen neuen Look verpassen möchte, kann zudem auch die Augenfarbe verändern, wieder Haare auf kahlen Stellen am Kopf sprießen lassen oder sogar Wangen- und Kieferknochen anpassen. Facetune bietet darüber hinaus auch zahlreiche Filter an, so dass Ihr Eure Fotos mit speziellen Effekten verbessern dürft.

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cymeraCymera

Auch wenn sich natürlich alle Fotos damit bearbeiten lassen, ist Cymera speziell für Portraits gedacht. Bilder lassen sich mit der Smartphone-Kamera aufnehmen oder aus der Galerie auswählen. Die Bildbearbeitungs-App bietet sieben verschiedene Linsen und vier Aufnahme-Modi beim Fotografieren. Mehr als zwanzig Filter, dekorative Effekte, Portrait-Funktionen und realistische Makeup-Effekte stehen zur Auswahl. Bilder können unter anderem über Facebook, Twitter und Tumblr direkt aus der Anwendung geteilt werden. Cymera ist kostenlos, aber nicht frei von Werbung: am unteren Bildschirmrand wird ein kleines, erträgliches Banner eingeblendet.

 

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vignetteVignette

Vignette ist keine reine Bildbearbeitungs-App, sondern ein weiterer Hybrid und auch als eigenständige Kamera-Anwendung mit digitalem Zoom, Time-Lapse und Selbstauslöser nutzbar. Der Schwerpunkt der App liegt auf Vintage-Effekten und Kamera-Styles: So kann man seine Bilder aussehen lassen, als wären sie zum Beispiel mit einer Lomo, Diana, Holga, oder Polaroid geschossen. Ebenso gibt es Doppelbelichtung und einen Foto-Automat-Modus.

Die Bildbearbeitung mit Vignette ist allerdings auf die Kamera-Effekte begrenzt, ein Beschneiden und Drehen ist nicht möglich. Vignette ist kostenpflichtig (3,37 Euro), aber auch als freie Demo-Version erhältlich. Im Gegensatz zu manch anderen Anwendungen ist der volle Funktionsumfang auch ohne Datenverbindung verfügbar (wie es eigentlich sein sollte), die Bilder verbleiben auf dem Smartphone – es sei denn, man teilt sie irgendwo.

 

googlefotosGoogle Fotos

Mit Google Fotos lassen sich Bilder nachbearbeiten und in Form hübsch animierter Slideshows freigeben. Praktisch: geknipstes Bildmaterial sortiert die App nach Personen, Orten und wichtigen Merkmalen. So lassen sich bestimmte Urlaubsbilder oder Selfie-Portraits schneller auffinden, ohne durch die ganze Bildergalerie blättern zu müssen. Neben etlichen automatischen Filtern und der Sortierfunktion bietet Fotos auch einige Regler, mit denen sich Euer Schnappschuss bei der Ausleuchtung deutlich aufwerten lässt. Hinzu kommt der unbegrenzte Fotospeicher in der Google-Cloud, der für Fotos mit einer Auflösung von bis zu 16 Megapixel zur Verfügung steht.

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pixlrexpressPixlr Express

Von den Machern von Pixlr-O-Matic kommt auch Pixlr Express, und der Name ist Programm: diese Anwendung zum Bearbeiten von Fotos ist dafür gemacht, Bilder in kurzer Zeit ansprechend aufzubereiten und sie dann auf Wunsch auf den sozialen Netzwerken zu teilen. Man muss also absolut kein Profi sein, um mit der Bildbearbeitungs-App schnell gute Ergebnisse zu erzielen. Es gibt viele Effekte, kosmetische Bearbeitung (Entfernen von roten Augen, Aufhellen und Glätten) ist ebenso möglich und für die soziale Anbindung ist auch gesorgt. Für häufig verwendete Einstellungen lassen sich Buttons zur schnellen Verfügbarkeit anlegen.

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adobephotoshopexpressAdobe Photoshop Express

Photoshop ist für viele Leute ein Synonym für die Bildbearbeitung. Natürlich liefert Adobe auch eine Android-App. Mit Adobe Photoshop Express kann man seine Bilder zuschneiden und rotieren, eine Farbkorrektur ausführen oder verschiedene Filter anwenden, die man schon aus der Creative Suite kennt. Eine Verknüpfung mit Facebook, Twitter und einem kostenlosen Photoshop.com-Account ist möglich. In der Express-Version ist der Klassiker von Adobe umsonst zu haben, mit Photoshop Touch wird eine erweiterte, kostenpflichtige Version in zwei Varianten angeboten – für Tablet oder Smartphone.

 

 

(Quelle: www.androidpit.de)

 

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